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Die Woche und Musik: #1
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Auf in die neue Saison! Die Spieler sind wieder ins Training eingestiegen, erste Aufgabe: wieder ans Gerät gewöhnen. Vom großen Schnitt, den Gogo für den Trainingsbeginn ausgerufen hat, ist nach außen nur wenig zu merken. Dass gerade Traustason bei einem Werbespot mitwirkt, der sich mit Mülltrennung beschäftigt, kann nur als Sickerwitz gewertet werden. Zumindest hat er den nötigen Humor, den der Werbespot verlangt. Jedenfalls zeigt sich Sportdirektor Bickel davon überzeugt, dass Traustason bereits auf der Suche nach einem neuen Verein ist. Finde ich das gut? Nein, gar nicht. Aber um micht geht’s hier ja nicht.

Caveman Novota ist bereits weg und verdingt sich per sofort beim Ungarischen VSC Debreceni. Wie ich das finde? Gut und richtig. Ich wünsche dem g’raden Michl alles, alles Gute, auch, wenn damit ein moralischer Gradmesser Hütteldorf verlässt.

Sonst ist die Liste der Abgänge eher mau. Einen guten Überblick bietet derStandard. Ich gehe aber davon aus, dass hinter den Kulissen der eine oder andere Berater schwitzend am Telefon hängt und das nicht nur wegen der Affenhitze. Der Berater von Monschein (ist der jetzt eigentlich schon Austrianer oder noch Admiraner?) gibt sich zumindest recht cool. Weil die Sache ist die: die Admira hat einen aufrechten Vertrag mit Monschein, den währenddessen die Austria gerne verpflichten will. Monschein und sein Berater wollen das auch, dieser gemeinsamen Willensübereinkunft steht nur eines im Weg: ein unterschriebener Vertrag, der den Spieler an seinen Verein, die Admira, bindet. Blöd. Na macht nichts, ist man sich in Favoriten einig, weil der Vertrag hält ja eh nicht. Hm. Die Gier is a Hund.

Aber sprechen wir nicht vom Verteilerkreis, ich war ja gedanklich nur dort verhaftet, weil sich eine belgische Zeitung geirrt hat und den belgischehn Außenpracker Boli Bolingoli-Mbombo mit der Austria in Verbindung gebracht hat. Dort jubeln die Fans schon, ….

… ehe der Irrtum aufgedeckt wird: die Zeitung hat sich geirrt und Boli zieht ihn Hütteldorf ein. Kaum da, spuckt er auch schon große Töne und bringt damit eine gewaltige Portion Selbstvertrauen als Gastgeschenk mit. Er will hier Geschichte schreiben und Rapid muss zu seiner alten Größe zurückfinden. Reschpeckt! Mut kann man nicht kaufen.

Das Ego von Damir Canadir ist immer noch etwas angekratzt, so lässt sich auch sein Nachtreten in der Vorarlberger Tageszeitung erklären. Ich würde ja verlinken, aber die gibt’s nicht online. Bei 90minuten.at sind ein paar Sager dazu aufgetaucht. Aber sei’s drum, der Kas is g’essn. Für eine neue Verpflichtung als Trainer musste er weiter eilen, als sein Ruf als unerfolgreichster Rapidtrainer ever das konnte, und zwar bis nach Griechenland zu Atromitos Athen. Möge endlich Gras über die Sache wachsen und das Theater vergessen lassen. στο καλό! Apropos Theater: die Oper Aida ist nun endgültig abgesagt. Jetzt bitte nur noch Fußball in Hütteldorf. Geht das?

Wieder zurück in sportliche Gefilde: das erste Testspiel ist absolviert. Hat man sich im Winter gegen Traiskirchen noch fest geplagt, war die Sache diesmal mit 6:0 sehr eindeutig. Die Bundesligasaison 2017/2018 wirft ihre Schatten voraus, der Spielplan steht fest.

Das heutige Video kommt als Blues mit einem starken Titel daher: Nothing’s older than yesterday. Einfach mal eine Saison zurück und hinter sich lassen. As easy as this.

Nothing is older than

Boli Bolingoli Canadi die woche und musik Monschein

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